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Call for the Reunion
of the
Descendents of the family of Rabbi Leopold STEIN
2, April 1840
born Burgkunstadt, oldest son of Rabbi Leopold STEIN and Eleonore WERTHEIMER
1843
Kam nach Frankfurt a.M. als sein Vater dort Rabbiner wurde
  studierte erst in Heidelberg, Erlangen und München die Naturwissenschaften Physik und Chemie
  später in Würzburg, Berlin, Prag und Paris und Wien Medizin
1857 "Mein Glaube 1857_mein_Glaube_thn.jpg
1862 promovierte zum Dr.phil
1864 promovierte zum Dr.Med. [ Arzt in Frankfurt a.M. bis 1880 ]
1865 Die Harn-und Blutwege  der  Säugetiere (Würzburg 1865)
1866

Den  Feldzug   1866 machte er als Feldspital-Oberarzt

Hofrath ernannt von Koenig v.Wuertemberg

1867 Mitglied der Freimaurer-Loge "zur Einigkeit" des elektrischen Bundes (als erster Jude ! )
1870 bis 1871 Regiments-Oberarzt
1873

Die Trichinenkrankheiten (Frank­furt a. M. 1873)

Der Heliopiktor Automatischer Apparat zur Darstellung von Photographien ohne Dunkelkammer [Forerunner of the POLAROID camera ] stein_st_heliopiktor_00.jpg

Delegiereter von Deutschland zur Wiener elektrischen Weltausstellung gerufen, wo seine Erfindung: die Fotografie Ohne Dunkelkammer vielsetige Bewunderung fand und in 8 Laendern in Europa und in Nordamerika patentiert wurde.

5. Mai 1874 Edsu und seine Umgebung - Rede ueber Genesis 2, 10 edsu_u_s_umgebung_thn.jpg
gehalten bei der Trauung seiner innigstgeliebten Kinder Dr. med. Sigmund Theodor STEIN & Eugenie Thekla LEVI
1874

lieferte 1874 Apparate zur Photographie des Pulses und der Töne

ENDO-PHOTOGRAPHY, AFTER CZERMAK 1874 – Theodor Stein Still, although Czermak’s work had priority and was significant, it was nevertheless Theordor Sigmund Stein of Frankfurt who has been credited with establishing scientific photography in 1874, bringing unique improvements to the field that were clearly ahead of his time. After Czermak, Stein was the first to construct an automatic endocamera, or photoendoscpe. This very clever system, which he referred to as a heliopiktor, has been described by many as a forerunner to Polaroid technology. Stein also improved upon Czermak’s system by utilizing an even brighter source of light called gas magnesium light. Unfortunately, there is a somewhat messy history that coincides with these innovations. His various systems included photoendoscope, magnesium lights, heliopiktor, photo-ophthalmoscope, photo-otoscope, photo-laryngoscope, photo-urethroscope. It appears that Stein’s system was not well received by some of the top endoscopists of the day. Nitze for instance, apparently tested Stein’s invention without much success, while Grunfeld did the same and reported similarly negative results. In 1881, perhaps in response to all of the negative feedback, Stein initiated a lawsuit against Nitze and Leiter for patent infringement. Despite all of these unpleasantries between the pioneers of the day, Stein and Czermak’s technical breakthroughs in photographic documentation systems were truly wonderful innovations for endoscopy. A plethora of scientific possibilities was created by this newfound ability to investigate human organs and other tissue pathologies.

1876

Die Photographie der Töne, Berlin 1876  stein_siegmund_theodor_photogr_toene.jpg

Die  Lichtbildkunst   im Dienste der Naturwissenschaften (Stuttgart 1877, mit 52 Abbildungen) [spaeter in 1883, 1886 noch erweiterter Ausgabe mit etwa 600 Abbildungen]

12 Sep 1876 Verlagskontrakt     12091876_stein_st_verlag.jpg

1877

Die Photographie des Blutes im Dienste der Kriminaljustiz (Wien   1877)

Das Licht im Dienste wissenschaftlicher Forschung

 

 

1878

gelegentlich des 400 jährigen Jubiläums der Universität Tübingen zum Hofrat ernannt

Das Sphygmophon. ein neuer elektro-telephonischer Apparat zur Diagnose der Herz- und Pulsbewegungen
stein_st_sphygmophon.jpg      Ein Vorlaeufer des ECG !!

 

 

1880

Le Polyscope de Trouve et M. Joseph Leiter, a Vienne par le Dr. Theodore STEIN. Paris 1880 stein_siegmund_theodor_polyscope.jpg

Electrische Beleuchtung von menschlichen Koerperhoehlen   electr_beleuchtung_koerperhoehlen_1880.jpg

 

1881

gründete die Elektrotechnische Gesellschaft zu Frankfurt a.M.

Ueber photo-elektrische Messung minimaler Zeiteinheiten und deren graphische Darstellung [Vortrag gehalten am 10. März 1881]
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Beteiligt an der ersten Elektrizitätsausstellung ab 10. August 1881 in Paris

 

1882

Herausgeber der  "Elektrotechnischen Rundschau",
Zeitschrift für die Leistungen und Fortschritte auf dem Gebiete der angewandten
Electricitätslehre, Frankfurt

Die parasitären Krankheiten des Menschen; 1. Band:  Entwicklungsgeschichte und Parasitismus der menschlichen Cesto­den (Lahr 1882 mit 79Textill. und 115 photogr. Abbild.)

Beteiligt ab 16. September 1882 gastierte die Ausstellung unter dem Titel „Electricitäts-Ausstellung“ in München. Organisator der ersten Ausstellung in Deutschland war Oskar von Miller, der spätere Gründer des Deutschen Museums. Oskar von Miller leitete auch die Ausstellung im Jahr 1891 in Frankfurt am Main.

Entwickelungsgeschichte und Parasitismus der menschlichen Cestoden: Aetiologie, Pathologie und Therapie der Bandwurmkrankeiten des Menschen

 

1883 - 1886 Das Licht im Dienste wissensch. Forschung (2. Aufl. 2 Bde., das. 1883—86, mit 12 photogr. Tafeln u. über 800 Textabb );
1883 Die allgemeine Elektrisation des menschlichen Körpers
Elektrotechnische Beiträge zur ärztlichen Behandlung der Nervenschwäche (Nervosität und Neurasthenie) sowie verwandter allgemeiner Neurosen.
1884

Stein's Microscope for use with the electric light - the journal of the Royal Microscopical Society, London stein_st_microsc_light.jpg

DAS MIKROSKOP UND DIE MIKROGRAPHISCHE TECHNIK IN BEZIEHUNG microskop.jpg

 

 

1886 Lehrbuch der allgemeinen Elektrisation des menschlichen Körpers (3. Aufl. Halle a. S. 1886, mit 1 Photogr. u. 110 Textabb.)
1887 Die optische Projektionskunst  als Stütze naturwissen­schaftlichen Unterrichts (das. 1887, mit 165 Abbild.)
1887

. Die photograhische technik für wissenschaftliche zwecke

Die optische Projektionskunst im Dienste der exakten Wissenschaften: ein Lehr- und Hilfsbuch zur Unterstützung des naturwissenschaftlichen Unterrichts

 

1888

 

Die photograhische technik für wissenschaftliche zwecke

 

1891

Encourages Leopold Sonnemann to bring about the elektrischen Ausstellung in Frankfurt
"Ein schweres Leiden brachte sein Schaffensdrang zum Ende, sein Lebenlicht erlosch

Zu der elektrischen Ausstellung in Frankfurt im Jahre 1891 hatte Sigmund Theodor STEIN dem Gruender der Frankfurter Zeitung Leopold Sonnenmann die Anregung gegeben, und verschiedene seiner Erfindungen wurden dort gezeigt. Er konnte die Ausstellung selber aber nicht mehr sehen.

 

17 Sep 1891

died.

Für seinen Grabstein hatte Stein selbst die Worte bestimmt:
Im Ringen um Erkenntnis,
Im Streben nach Vervollkommnung
Ging ich - schaffend - unter.

1902

700 Jahre Heilkunde in Frankfurt

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Written by Bettina STEIN-MACHOL, granddaughter of Sigmund Theodor STEIN

Meine lieben Kinder und Enkel,

 

in der nachfolgenden kurzen Biografie Eures Grossvaters und Urgrossvaters Sigmund Theodor Stein habe ich aus der Fuelle seiner erfolgreichen rastlosen Taetigkeit deas wesentlich zusammen zu stellen gesucht um sein Andenken zu ehren und Erinnerungen an seine grosse einzigartige Persoenlichkeit fuer Kinder und Kindeskinder zu erhalten.

Euer Grossvater war im Jahre 1840 in Bayern geboren. Er ist schon in frueher Jugend nach Frankfurt gekommen und ist mit Ausnahme seiner Studien­jahre und häufiger Berufsreisen im Inlande und Ausland bis zu seinem Tode ein treuer Frankfurter geblieben. Nach absolviertem Gymnsaium studierte er in Heidelberg Erlangen und Muenchen Physik und Chemie und danach in Wuezburg Berlin Prag und Paris Medizin. Er promovierte 1862 zum Dr. der Philosphy, 1864 zum Dr. der Medi­zin. Nach Absolvierung seiner Universitaets Studien liess er sich unter die Frankfurter Aerzte aufnehmen, begann dann aber alsbald neben seiner umfangreichen aerztlichen Taetigkeit seinem Forschungsdrang nachzugeben. In rastlosem Schaffen ersann er die mannigfachsten Apparate um die praktischen Anwendung der Fotografie auf den verschiedensten Gebieten zu ermoeglichen. In zahlreichen Schriften hat er seine Erfahrungen veroeffentlicht. Sein ausgezeichnetes Werk: Das Licht im Dienste wissenschaftlicher Forschungen, zuerst erschienen im Jahre 1876, spaeter l883, 1886 in noch erweiterter Ausgabe mit etwa 600 Abbildungen fand grosse Verbreitung und allseitige Anerkennung. Zu gleicher Zeit stellte er auch auf elektro-technischen Gebiete die verschiedensten Versuche an, insbesondere auch die elektro-technische Behandlung Methode in die Medizin einzufuehren. Zu einer Zeit als die Elektrizitaet als Heilmittel noch wenig bekannt war eroeffnete er eine Anstalt fuer Heil-Elektrizitaet und Elektro-Therapie mit zu jener Zeit ganz neuen Methoden. Zur selben Zeit veroeffentlichte er auch das in mehreren Auflagen erschienene bedeutende Werk Allgemeine Elektrisation des menschlichen Koerpers. Seine Erfindung das SPHYGMOPHON, ein neuer elektrotelephonischer Apparat fuer Diagnose der Herz und Pulsbewegungen. Man kann ihn wohl einen Vorlaufer des heute auf der ganzen Welt gebrauchlichen Cardiogram nennen. Seine Erfindung wurde in Deutschland und im Auslande patentiert. Ganz besonders durch den Wunsch das Wissen und die Fortschritte in der Elektrizitaet weiten Kreisen zur Kenntnis zu bringen hielt er viele volktuemliche Vortraege im In- und Auslande. Aus gleichen Erwaegungen gruendete er die Elektro-technische Gesellschaft in Frank­furt im Jahre 1881, um fortschrittlich gesinnte wissenschaftlich interessierte Maenner zusammen zu bringen. Und ebenso gruendete er die erste populaere Zeitschrift Elektrotechnische Rundschau. Seine rastlosen Arbeiten waren vielfach von Erfolg gekroent. Der Koenig von Wuerttenberg, der ihn zum Hofrat ernannte, er stand in dessen Diensten 1866 und 1870, sowie viele auslaendische und Deutsche Regenten ehrten ihn mit grossen Auszeichnungen. Er stand mit den ersten Maennern des 19. Jahrhunderts in Verbindung und es befanden sich in seinein Besitze persoenliche Briefe von Kaiser Wilhelm I Kaiser Friedich III. Von Moltke und von zahlreichen anderen grossen Persoenlickkeiten, die alle ihren Dank ausdrueckten fuer die Uebersendung seines Werkes: Das Licht im Dienste wissenschaftlicher Forschungen.

Euer Grossvater war beteiligt an den ersten elektrischen

Ausstellungen in Paris und in Muenchen. Im Jahre 1873 wurde er als Delegierter von Deutschland zu der Wiener elektrischen Weltausstellung gerufen, wo seine Erfindung, die Fptografie ohne Dunkelkammer vielseitige Bewunderung_fand und in 8 Laedern in Europa und in Nordamerika patentiert wurde. Zu der elektrischen Ausstellung in Frankfurt im Jahre 1891 hatte Sigmund Theodor Stein dem Gruender der Frankfurter Zeitung Leopold Sonnemann die Anregung gegeben und verschiedene seiner Erfindungen wurden dort gezeigt. Aber ein tragisches Schicksal wollte es, dass er die Ausstellung nicht mehr selbst sehen konnte. Ein schweres Leiden brachte sein von Schaffensdrnag erfuelltes Leben im Alter von 51 Jahren zum allzu fruehen Ende. Sein Lebenslicht erlosch genau zu der Zeit als die ekegtrische Ausstellung in Frankfurt im Jahre 1891 ihre Lichter in eine verheissungsville Zukunft hinausstrahlen liess. Vieles, was er noch geplant und zu vollenden gehofft hatte, musste er durch seinen fruehen Tod unvollendet zuruecklassen.

In einem nach seinem Ablebenden Nachruf heisst es:

Grosse Aufgaben sind der wissenschaftlichen Fotografie gestellt und unberechenbar ist der Einfluss, den sie auf die medizinischen Forschungen und auf die Heil­kunde nehmen wird; so gross aber ihre Erfolge sein werden, ein wesentlicher Teil ihres Ruhmes wird stets den wenigen genialen Maennern gebuehren, die die ersten Schritte auf diesem Gebiete lehrten und unter denen Sigrnund Theodor Stein der Meister gewesen.

1936 700 Jahre Heilkunde in Frankfurt/Main
1953 Bettine STEIN notes