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                                                                                      Frankfurt, den 28.Januar 1862

 

Geehtrter Herr Dr Stein

 

Ihre freundlichen Zeilen vom

24.Januar beantwortend nehme ich mir

die Freiheit  Ihnen hierbei die gewuenschten 

Probeblaetter  der Licht-druck-Arbeiten

meines Bruders in Stockholm zu uebersenden 

und Sie zugleich zu bitten dieselben als

Geschenk an die Kunstsammlung der

Universitaet Erlangen zu uebergeben.

Ihr gedrungener (?) Vortrag ueber

Trichina spitalis war mir ausserordentlich

belehrend und ich bin Ihnen noch besonders

dafuer dankbar.  Ein Exemplar der Monographie

ist mir als eine Arbeit von Ihnen recht

willkommen  und ich freue mich dass Sie

damit auch an mich denken. -   Dass kein

eingehendes Referat ueber Ihren Vortrag im

Hochstifte ..... wurde auch schon von  H.Dr.Volger 

geruegt;  es war eine Versaeumnis desjenigen

der gewoehnlich  die Referate besorgt;  dafuer wurde

aber umso mehr in  Privatkreisen von Ihrem Vortrage

gesprochen und viele haben bedauert ihn versaeumt zu haben.

 

 

Ihr 

G. Mandel